Beziehung auf Augenhöhe - die Basis für Frieden

 

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, wie es wäre wenn sich Mann und Frau überall auf der Welt auf Augenhöhe begegneten? Keine Zwietracht der Geschlechter, weil Unfrieden automatisch mangelnde Erfüllung für beide bedeutet. Was für eine Welt könnte das sein, in der Mann und Frau wahrhaft zusammen stehen. Sich nährend, stützend zum Wohle beider. Eintracht und Versöhnung der Polaritäten zum friedlichen Leben in der Welt. Warum fällt uns das so schwer?

 

Erkennen wir denn nicht, dass gesunder, sich gegenseitig wertschätzender Zusammenhalt immer besseres Gedeihen für alle hervorbringt als Abspaltung und Konkurrenzwillen? Und Trennung und Auseinanderstreben beginnen ja im eigenen Inneren, dort wo Anteile und Aspekte des eigenen Daseins abgelehnt oder ausgeschlossen werden. Die Basis für Frieden und Aussöhnung kann also nur in der Ganzwerdung im eigenen Sein liegen. Kannst Du wirklich friedlich mit Dir selbst umgehen? Kannst Du alles an und in Dir liebevoll annehmen, es da sein lassen, ohne es zu verurteilen? Kannst Du die Andersartigkeit einiger Deiner Anteile akzeptieren, ohne in Veränderungstun zu verfallen?

 

Dann erst bist Du wirklich bereit, einen Tanz zu beginnen mit einem anderen Wesen. In Begegnung gehen mit einem Gegenüber, das Du nicht sofort verändern, bekehren, bekämpfen, niederdrücken oder einverleiben möchtest. Kannst Du Deine/n Nächste/n ansehen, erfahren, ertasten, kennen lernen und doch ganz und gar durch Dich selbst genährt und umhüllt bleiben? Warst Du überhaupt schon einmal vollumfänglich aufgehoben, gehalten, versorgt durch Dich selbst? Kannst Du Dich selbst so sehr lieben? Kannst Du für Dich selbst ALLES sein in diesem Dasein, so dass das Außen keine bestimmende Relevanz mehr für Dich hat? Völlig intakt und autark in Dir selbst, ganz mit Dir vernabelt und verbunden?

 

Welch Frieden wird daraus entstehen können für die Welt. Kein Machthunger mehr, weil die Sättigung aus Dir selbst als Quelle Deiner Existenz kommt. Kein Liebeshunger, kein Hunger nach Drama und manipulativen Leidenschaften, um sich energetisch mit der Lebenskraft und Lebendigkeit anderer aufzuladen.

 

Aus der inneren Fülle des eigenen Seins wird ALLES gespeist - jeder illusorische Gedanke an Mangel sofort korrigiert und ad absurdum geführt. Wo überfließendes Vollsein ist, kann keine Leere sein!

 

Doch wie kehren wir zurück in die Fülle des eigenen Seins?

Mehr dazu in meinem nächsten Artikel "Die Wieder-ENT-Deckung der Quelle".

© 2017 Monika Jalil. Alle Rechte vorbehalten.
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