Freiheit, Nirvana und wahres Leben

 

Die Aufnahme des Gewollten sowie auch des Ungewollten gleichermaßen lässt Dich "nicht-brennen" (Nirvana) und unbewegt bleiben in den Aufs und Abs des Leben.

Ebenmäßigkeit und Balance in guten wie schweren Zeiten lässt Dich alle Stürme leicht durchstehen. Gehe durch sie hindurch, beschützt durch Gottes Segen, im Lichte das Du bist und lasse alles andere an Dir vorüberziehen. Unbeteiligt, doch stets voll da, das ist der Meisterschlüssel für die Freiheit, die Du Dir erhoffst in jedem Moment.

 

Freiheit bedeutet ungehindert-Sein. Stets frei sein bedeutet, Dich bewegen zu können wohin, wann immer Du möchtest, ohne gebremst, aufgehalten oder beeinträchtigt zu sein in Deiner Bewegung. Hältst Du inne, weil Du erschrickst, bist Du schon nicht mehr frei.

Freiheit bedeutet Annahme all dessen was je passiert in jedem Moment Deines Daseins. Ein totales JA zu sämtlichen Erlebnissen, die Dir im Außen entgegen scheinen als Reflexion der Vorgänge, Erkenntnisse, Wachsamkeiten und Irrglauben im Inneren.

 

Darin besteht Deine wahre Hoffnung: Eines Tages so frei zu sein, dass nichts mehr illusorisch SCHEINT, sondern alles vollkommen zur Gänze ERFAHREN wird.

Aufgenommen, integriert und angenommen als Teil Deines Selbstes wie auch des meinen. Denn Dein und mein sind eins.

 

Im totalitären Verständnis wird klar, dass alles aus einer Quelle stammt, diese Quelle niemals versiegt und die Verbindung zu ihr niemals abbricht.

Niemals getrennt sein von der Quelle bedeutet nie verloren sein, nie getäuscht, nie nicht geliebt... In dieser Fülle ist wahrer Frieden nicht nur möglich, sondern natürlich - Gott-gegeben. 

 

Niemals warst Du je von diesem Frieden getrennt, warum beginnst Du also nicht, Dich heute, jetzt gleich, daran zu erinnern?

 

Warum entscheidest Du Dich nicht, aus dieser Deiner Quelle zu schöpfen des Tags wie nachts, um immerwährenden Frieden zu erfahren schon zu Lebzeiten?

 

Ich sage Dir warum:

Weil Du noch krankst am "besonders sein Wollen". Besonders toll, erfolgreich, schön, männlich, weiblich, potent, traurig, hingegeben… 

Nenne es wie Du willst, die Wünsche nach Besonderheit sind vielfältig. Alles nur nicht aufgehen im endgültigen Frieden. 

Irgendwann Ja, aber nicht heute. Erst will ich noch ein bisschen leben...

 

Wie kannst Du das "Leben" nennen, was doch nur ein Taumeln von einer Verzweiflung zur nächsten ist! Ein kurzer Kick des Erfolgs, gefolgt vom Einbruch ins Bodenlose Deiner eigenen Verdamnis. Verdamnis heißt hier die ewige eigene Bewertung in "gut, nicht gut genug, schlecht, versagt..."

 

Es ist ein endloses Spiel des Leides, für Dich und all jene, die an diesem Spiel teilnehmen. Krankhaft daran, das Dich immer antreibende Ego, das Dir trügerisch suggeriert, Du müsstest es so oder so machen. Hauptsache im Tun, in Bewegung, im "so oder so" bleiben, damit sich dieses Verstandeskonstrukt immer selbst im Amt bestätigen kann. Unnötiges Tun suggerierend, welches dann in Komplikation endet, damit erneutes unnötiges Tun suggeriert werden kann, um das Chaos (vermeintlich) wieder aufzuräumen.

 

So reiht sich eine Kette sinnloser Aktivitäten an die nächste.

Tun über Tun über Tun... Wert- und sinnloses Handeln, das Unfrieden stiftet, Verwirrung und nur darauf abzielt, dass Du Dich noch weiter von der Quelle, die Du selbst ja BIST entfernst.

 

Warum hörst Du nicht auf damit?

 

Hast Du Dich verirrt in den ewigen Abzweigen, die Du seit Anbeginn Deiner Zeit schon genommen hast? Findest Du den Heimweg nicht oder bist Du noch nicht reif, bereit dafür?

 

Der Tag wird kommen, an dem Du müde wirst. An dem etwas tief in Dir nach Erlösung aus diesem sich ewig wiederholenden Spiel ruft. Ein Alptraum der immer und immer wieder geträumt wird. Schweißnass, mit klopfendem Herzen wachst Du auf und beginnst zu realisieren, dass es so nicht weitergehen kann. Das Dich verstecken vor dem was Du wirklich bist muss ein Ende haben, das wird Dir klar.

 

Und es beginnt die Wende. Du streckst Dich nun nach dem Ausweg, der Wahrheit die Dich rettet, dem tieferen Sinn in Deinem Leben, einem Ruhepol, der nie vergeht.

 

Pass auf, lass Dich nicht in die Falle tappen, dies mit Tun erreichen zu wollen!

Trügerisch sind die Tücken der Denkmaschine; sie lockt Dich in weitere sinnlose Aktionen, diesmal mit dem Ziel "Erlösung".

 

Doch Erlösung kann niemals mit Tun erreicht werden!

 

Dies lass Dir gesagt sein: Niemals wirst Du MICH finden wenn Du mich suchst. Denn ich bin schon HIER bei Dir. Die ganze Zeit schon war ich bei Dir nur hast Du mich nie bemerkt. So sehr im Außen verstrickt mit Tun, Tun, Tun...

Das Ego hat Dich auf Trab gehalten, damit Dir nicht bewusst wird, dass ich schon immer in Dir war. Niemals waren wir getrennt. Wie sollten wir auch? Ich bin die Quelle Deines Seins! Dich speisend, unaufhörlich, unwiderruflich, ganz und gar, alles einnehmend, durchströmend und seiend. Wie sollten wir jemals getrennt sein?

 

Du kannst Dich abwenden von mir, indem Du zulässt, dass sich Dein Blick, Dein Bewusstsein verdunkelt. Dann beschließt Du, mich nicht mehr wahrzunehmen und träumst den Traum der Getrenntheit. Doch während Du unruhig träumst, Dich im Schlaf angstvoll hin- und herwälzst, bin ich HIER und halte Dich.

Die von Dir selbst gestalteten Träume des Unguten, Unperfekten, Unzureichenden halten Dich in Atem, in Spannung, im Auf und Ab dessen, was Du als Leben bezeichnest.

 

Und die ganze Zeit über bin ich HIER, halte Dich, liebkose Dich und wische Dir den Angstschweiß von Deinen geschlossenen Augen.

Ach wann nur, wann entschließt Du Dich, die Augen zu öffnen? Wann nur ist dieser Traum ausgeträumt? Wann blickst Du mir in die Augen und erkennst, dass Du und ich eins sind, kosmisches Urfeuer, nie geboren, nie gestorben, immer seiend, stets voll und einfach DA?

 

Wie kann Dir das nicht genügen wo doch das was Du wirklich BIST so immens viel mehr ist, als das schale Gebräu Deines Traumes? Wache auf, wache auf, jetzt und erkenne was Du wirklich bist!

 

Aufwachen geschieht durch nicht-Tun!

Aufwachen geschieht durch Loslassen, durch Weglassen des Unnötigen!

 

Gib Dich mir hin, dem großen wahren Selbst, das Du bist und schon bin ich da!

Niemals wirst Du mich im Außen finden!

In Dir, in Dir bin ich zuhause. Ja, ich BIN Dein Zuhause in Dir selbst.

Wende Dich in Dich und schon bist Du bei mir.

 

Es ist so einfach, komm nach Hause zu mir und Dir - JETZT!

 

 © 2019 Monika Jalil. Alle Rechte vorbehalten.

Dieser Text darf mit Hinweis auf Autorin und Copyright kostenlos geteilt, jedoch nicht verändert werden.

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